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Handchirurgie in Düsseldorf

Arthrose der Finger

Die Polyarthrose aller Finger kann überwiegend konservativ ohne Operation behandelt werden.

Hier kommen schmerzlindernde Maßnahmen zur Anwendung, wie zum Beispiel Tiefenwärme durch eine Laserapplikation sowie sehr wirksame biologische Therapieverfahren. Hierbei werden die bewährten Eigenbluttherapien erfolgreich auch an den Fingergelenken angewandt.

Eine Besonderheit stellt die Arthrose des Daumens dar. Hier stehen zahlreiche sehr probate chirurgische Therapieverfahren zur Verfügung.
Der Einsatz der Endoprothetik im Bereich des Daumensattelgelenkes wird von uns eher zurückhaltend betrieben. Die Ergebnisse sind im Großen und Ganzen gemäß Studienlage heute noch nicht zufriedenstellend.
Ein sehr sicheres Operationsverfahren stellt die sogenannte „Resektion-Suspensions-Arthroplastik nach Epping“ dar. Hierbei wird das Würfelbein entfernt und der erste Mittelhandknochen durch eine Sehnenaufhängeplastik an den zweiten Mittelhandknochen fixiert. Nach drei Wochen Gipsruhigstellung beginnt die physiotherapeutische Aufarbeitung. In aller Regel sind die Patienten nach zwei bis drei Monaten wieder beschwerdefrei und in der Lage auch fest zuzugreifen.

Morbus Dupuytren – Krallenfinger

Der Morbus Dupuytren ist ein Krankheitsbild aus dem Formenkreis der Kollagenosen. Hier kommt es durch eine überschießende Kollagenbildung zu einer narbenartigen Verziehung des Handtellerbindegewebes. Im weiteren Verlauf ist der Patient nicht mehr in der Lage, die Finger zu strecken. Die Funktionalität der Hand ist dadurch erheblich eingeschränkt.

Einige Patienten berichten sogar, dass es durch die gekrümmten Finger bei der morgendlichen Toilette sowie beim Eincremen zu Verletzungen im Gesicht kam.

Die Therapie war bis vor kurzem rein operativ. Dabei variierten die Verfahren von partiellen Resektionen des Stranges bis zu kompletten Fasziektomien (großzügige Entfernung des befallenen Gewebes). Jeder Eingriff stellt ein erhebliches Weichteiltrauma dar und bedarf einer langwierigen Nachbehandlung. Nicht selten kommt es zu Wundheilungsstörungen und zu frühzeitigen narbigen Rezidivkontrakturen.

Seit ca. zwei Jahren stellt die Behandlung mit Collagenasen als Alternative zur Operation eine überlegene Therapieoption dar. Dabei wird eine sogenannte Collagenase, also ein gewebeauflösendes Enzym, in den Strang appliziert. Bereits 24 Stunden später ist der Strang durch das Enzym so vorbereitet, dass er problemlos in einer Lokalanästhesie aufgestreckt werden kann. Kleinere Blutblasen heilen gewöhnlich innerhalb von einer Woche ganz problemlos aus.

Der Patient ist nach der Behandlung bei uns in Düsseldorf in der Regel auch ohne Physiotherapie oder Streckschienen wieder in der Lage die Hand in vollem Umfang zu gebrauchen.

Nervenkompressionssyndrome

Sehr häufige Krankheitsbilder mit unklaren Schmerzen und häufig auch Taubheitsgefühlen im Bereich der oberen und unteren Extremität rühren von sogenannten peripheren Nervenkompressionssyndromen. Hier kommt es an typischen Stellen zu Einengungen in den durchführenden Nerven, die dann die entsprechenden Beschwerden verursachen. Diese Krankheitsbilder können in aller Regel problemlos durch einen kleinen Weichteileingriff dauerhaft behoben werden.

Arthrose Handgelenk / Handwurzel

Dauerhafte Schmerzen z.B. durch arthrotischen Verschleiß der Handgelenke beziehungsweise der Handwurzelgelenke im Bereich des Handgelenkes sind stark beeinträchtigend.

Hier kommen in großem Umfang unsere sogenannten biologischen Therapieverfahren zur Anwendung. Diese führen recht sicher zu einer Knorpelprotektion und somit auch zu einer Beschwerdelinderung.
Die Wirkdauer dieser Therapiesequenzen liegt bei ca. drei bis vier Jahren. Alternativ zu diesen konservativen Therapieverfahren steht die sogenannte „Denervierung“ des Handgelenkes zur Verfügung, wobei schmerzleitende Fasern durch einen kleinen operativen Eingriff durchtrennt werden.
Als Ultima ratio können hier in Düsseldorf auch teilversteifende Operationsverfahren durchgeführt werden.

Sehnenscheidenerkrankung

Beeinträchtigende Schmerzsyndrome im Bereich der Hand sind sehr häufig auf einfache Sehnen- oder Sehnenscheidenerkrankungen zurückzuführen. Diese lassen sich in aller Regel problemlos klinisch diagnostizieren.
Der allergrößte Teil dieser Erkrankungen lässt sich durch eine konservative Therapie im Sinne einer lokalen Kortikoidapplikation ohne Operation dauerhaft beheben.
Die übrigen Fälle sind im Rahmen eines kleinen Weichteileingriffes operativ gut therapierbar. Anders verhält es sich bei Sehnenverletzungen, die z.B. nach Handgelenksbrüchen auftreten können. Hier kommen Sehnentranspositionen und Sehnenverpflanzungen sowie Primärnähte der Sehnen als operative Therapieoption in Frage.

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Gemeinschaftspraxis und mit unserem Düsseldorfer Spezialisten Herrn Dr. med. D. Stosch, einem erfahrenen Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie, Handchirurgie, Orthopädie- und Unfallchirurgie, und erfahren Sie mehr über diese neuartigen Behandlungs-Methoden.