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Molekularorthopädie

Je weiter die Arthrose, also der Knorpelverschleiß, in unseren Gelenken fortschreitet, desto größer werden auch die Schmerzen. Diese Schmerzen können sogar so ausarten, dass sie uns in der Bewegungsfreiheit enorm einschränken. Arthrose gehört leider zu den mit am weitesten verbreiteten Krankheiten. Am häufigsten tritt sie jedoch in Knie-, Sprung- und Hüftgelenken auf.
Was ist nun molekulare Orthopädie? Diese Behandlungsform stützt sich auf biologische Therapieansätze und erforscht die biologischen Ursachen von Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Natürlich, schonend und nebenwirkungsarm: Das sind nur einige Argumente für die Molekulare Orthopädie, also der biologischen Behandlung von Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen. Wissenschaftlich sehr gut dokumentierte Wirkungsweisen und die jahrelange Erfahrung unserer Fachärzte sind der Garant für eine sehr erfolgreiche und zeitgemäße Therapieform ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Diese innovativen und nach neuesten medizinischen Erkenntnissen entwickelten biologischen Behandlungsformen kommen dann zum erfolgreichen Einsatz, wenn sich Beschwerden aufgrund von degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen einstellen. In der Forschung fand man heraus, dass ein maßgeblicher Auslöser für Gelenkentzündungen das Protein Interleukin-1 (IL-1) ist. Dieses Protein kann andere Zellen in ihrer Funktion verändern. Zum einen hat es positive Seiten, indem es den Zellen, die für Ordnung im Körper sorgen, hilft, schnell an den betreffenden Orten zu sein, um „aufzuräumen“ und zum anderen verursacht es allerdings auch Entzündungen und Gelenkschmerzen.

Die Medizin entwickelt sich weiter und Sie können davon profitieren. So wurde auch ein weiteres Protein entdeckt, die der Arthrose entgegenwirkt. Mit analogen, biotechnisch hergestellten Proteinen oder autologen konditioniertem Serum (z.B. Onoccomed) aus körpereigenem Blut stellen wir Ihnen somit verschiedene Therapiemethoden zur Verfügung. Bei dieser Art von Therapie werden individuell körpereigene Hemmstoffe und Wachstumsfaktoren aus dem Blut des Patienten gewonnen, angereichert und wieder in die zu behandelnde Körperregion injiziert. Das Blut wird mit einer speziellen Spritze entnommen, wo die Blutzellen zur vermehrten Produktion von Proteinen angeregt werden. Nach etwa einem Tag wird das Blut wieder zurück injiziert. Dort wirkt sie auf natürliche Weise regenerativ. Der Knorpel wird wieder geschützt und die Beweglichkeit verbessert sich, was gleichzeitig auch zur Schmerzlinderung beiträgt. In einem persönlichen Gespräch und mit einer individuellen Diagnostik entwickeln wir ein genau auf Sie zugeschnittenes Therapieverfahren unter ausschließlicher Verwendung körpereigener Stoffe.

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