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Operationen an der Hüfte und den Hüftgelenken

bei Ihren Experten in Düsseldorf



Hüftgelenks-Endoprothese

Die Implantation einer Hüftgelenksendoprothese bedeutet heutzutage in keiner Weise eine drohende Invalidisierung mehr. Unsere Patienten neigen im Gegenteil dazu nach etwa einem halben Jahr ihre sportliche Tätigkeit wieder aufzunehmen, wozu beispielhaft Joggen, Golf und sogar Skifahren genannt werden. Neben der sehr guten Funktion, die nach Hüftendoprothetik erreicht wird, zählt natürlich die Schmerzfreiheit zu den wesentlichen Pluspunkten. Unsere Endoprothesen sind prinzipiell Implantate mit sehr schneller Integration, langen Lebenszeiten und sehr langer Haltbarkeit. Die Zugangswege werden minimiert ohne ein wesentliches Weichteiltrauma mit ausgedehnten Vernarbungen hervorzurufen. Seit über 15 Jahren haben wir unsere operativen Zugangswege minimiert, was für Sie als Patienten eine deutlich verminderte Einschränkung nach der Operation sowie eine deutlich verbesserte Funktion zur Folge hat. Nur in den seltensten Fällen und bei Risikopatienten benötigen wir wegen des relativ geringen Blutverlustes eine Blut-Transfusion. Für weitere Fragen melden Sie sich bitte bei unserem Ärzteteam.

» Studie zur Patientenzufriedenheit nach Implementation einer totalen Hüft-Endoprothese

Arthroskopie

Die Arthroskopie des Hüftgelenkes stellt einen relativ seltenen Eingriff dar, der nur bei bestimmten räumlich begrenzten Erkrankungen des Hüftgelenkes sinnvoll ist. Hierzu gehören isolierte Einrisse des Labrum acetabulare, das umgangssprachlich auch als "Meniskus des Hüftgelenkes" angesehen werden kann. Risse des Labrums führen zu einer Arthrose, deren Entwicklung mit der Notwendigkeit einer Prothesenimplantation enden kann. Auch die Arthroskopie des Gelenkes ist eine operative Technik, reine diagnostische Arthroskopien werden in unserer Klinik nicht durchgeführt.

BUMP, Femoro-acetabuläres Impingement

In den letzten 10 Jahren hat sich gezeigt, dass die Arthrose des Hüftgelenkes zum Teil durch bislang patho-physiologisch ungeklärte Knochenauswüchse im Bereich des Kopf-Schenkelhalsüberganges oder auch im Bereich des Hüftpfannenrandes ausgelöst werden kann. Diese Entwicklungen treten bereits im frühen bis mittleren Erwachsenenalter auf und können operativ entfernt werden. Wir führen diese Operation seit über 10 Jahren erfolgreich durch, so dass, wenn die Erkrankung früh genug erkannt wird, eine volle Funktionsfähigkeit ohne wesentliches Risiko der Entstehung einer Hüftgelenksarthrose erreicht werden kann. Durch diese Operation kann im frühen Stadium die Notwendigkeit eine Prothese zu implantieren vermieden oder falls die Operation erst zu einem späteren Zeitpunkt mit frühen Arthrose-Zeichen durchgeführt zumindest für einige Jahre hinausgezögert werden. Ziel der Operation ist die Herstellung einer vollen Belastbarkeit und Sportfähigkeit.

CT-gesteuerte Injektion des Hüftgelenkes

Eine fortgeschrittene Arthrose an den Hüftgelenken führt, aufgrund der Schmerzen, im Alltag zu erheblichen Einschränkungen und damit auch der Lebensqualität. Wir sind bemüht eine deutliche Reduzierung der Schmerzen zu erzielen und eine endoprothetische Versorgung solange wie möglich hinauszuzögern oder gar ganz zu umgehen. Hierbei wird ein schmerz- und entzündungshemmendes Medikament direkt in das Hüftgelenk injiziert. Sie liegen hierzu entspannt auf dem Rücken. Zu Beginn der Behandlung wird eine Übersichtsaufnahme zur Punktionsplanung durchgeführt. Anschließend wird die Injektionsnadel platziert und nach erfolgter Lagekontrolle der Nadel, das Medikament sicher vor Ort platziert. Auch hier besteht wie auch bei der PAT und PRT die Möglichkeit einer Behandlung mit körpereigenen Substanzen. Prinzipiell erhöhen wir durch das gezielte Vorgehen die therapeutische Erfolgsrate signifikant. Komplikationen durch eine Verletzung wesentlicher Strukturen der Wirbelsäule sehen wir durch dieses kontrollierte Vorgehen praktisch fast gar nicht mehr.