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Vertebroplastie

Minimal-invasive Zementstabilisierung von Wirbelkörperfrakturen (Vertebroplastie)

Wirbelkörperfrakturen können verschiedene Ursachen haben, hier sind zum Beispiel Osteoporose oder ein Tumorbefall zu benennen. Diese Frakturen sind im Rahmen der minimal-invasiven, CT-gesteuerten Verfahren wie der Vertebroplastie oder der Kyphoplastie besonders schonend zu behandeln. Welches Verfahren für Sie in Betracht kommt, wird Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen erörtern. Der Vorteil einer ambulanten Behandlung für Sie ist, eine schnelle Reintegration in den Alltag und die Vermeidung längerer Krankenhausaufenthalte. Die minimal-invasive Vertebroplastie/Kyphoplastie stellt eine ausgereifte Alternative zu den bisherigen klassischen Behandlungsmethoden, wie zum Beispiel Bettruhe oder Stützmieder, dar. Die Behandlung erfolgt bei uns ambulant und dauert insgesamt 3 Stunden, wobei der eigentliche Eingriff nur knapp ein Drittel in Anspruch nimmt. Die verbleibende Zeit müssen Sie Ruhen und Liegen. Die Behandlung erfolgt in Bauchlage. Zu Beginn wird eine Übersichtsaufnahme zur Planung der Nadelposition durchgeführt. Die Injektionskanüle wird unter ständiger Lagekontrolle bis zum gewünschten Ort der Zementstabilisierung in den Wirbelkörper eingebracht. Hierbei wird ständig die Verteilung des Knochenzements kontrolliert und so lange Knochenzement in den Wirbelkörper injiziert bis die gewünschte Stabilisierung eintritt. Nach dem Eingriff müssen Sie bis zum vollständigen Aushärten des Zements Ruhen und Liegen, dies dauert in der Regel etwa 2 Stunden. Die meisten Patienten berichten dann bereits über die erste deutlich spürbare Schmerzlinderung. Nach erfolgtem Abschlussgespräch können Sie unsere Praxis wieder verlassen.